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Zaubern macht spaß …

Kampfgruppe… vor allem, wenn man damit üblen Monstern weh tun kann. Also haben wir in einer größeren Truppe die Zeit und Monster tot geschlagen in dem wir selbige:

  • verprügelten
  • mit Speeren piekten
  • mit Pfeilen spickten
  • mit Schwertern und Äxten zerhackstückten
  • mit diversen Zaubern vergifteten, rösteten, tieffroren, ertränkten und mit Blitzen brutzelten

Alles in allem sehr viel Spaß .. also für uns, die Monster sahen das sicher nicht so (außer evtl. solche mit Sadomasochistischen  Tendenzen). Vor allem weil ich bisher mehr allein unterwegs war bei solchen Geschichten und deswegen nur die eher “gemächlichen” Monstertypen kannte, staunte ich nicht schlecht, was in den Regionen tiefer im Wald so alles an zu treffen ist. igitt .. rießige Fliegen!Ich möchte mir z.B. nicht vor stellen, dass eine Fliege von dem Kaliber wie wir sie bekämpft haben, in meiner Behausung um die Deckenlampe surrt .. da müsste ich wohl die Zimmerdecke gut 2 Meter anheben lassen. *grusel*

Kobolde!Ebenfalls neu war der Kollege Kobold, welcher mich sehr zu mögen schien, gleich nachdem ich ihm einen Feuerball an die Birne gedonnert hatte .. zum Glück hatte ich Rückendeckung, sonst hätte der mir sicher ganz übel das Fell zerzaust.

Als sich die Gruppe gestern Abend auf löste hatte ich immerhin Level 27 erreicht, kann nun auf alle 6 Element-Angriffszauber zurück greifen ohne auf Heilung und Stärkung verzichten zu müssen und konnte mir in der Gilde der Druiden sogar schon ein Pergament kaufen, das mich lehrte meine Zauber schneller zu wirken.

KiefernangelruteKrönender Abschluss des Abends war dann noch meine recht erfolgreiche Bastelei. Die letzten Tage hatte ich alle benötigten Materialien zusammen getragen um ein paar Kiefernangelruten her stellen zu können. Am kniffeligsten waren die Rollen, gestern konnte ich nun alles zusammen bauen und habe jetzt 5 Ruten .. eine für mich und den Rest werde ich verkaufen.

Überall gibts Neues!

Die letzten paar Tage waren sehr spannend. Zu aller erst gibt es viel Neues zu entdecken, vieles hat sich geändert seit ich meinen “Urlaub” an getreten habe aber einiges hängt wohl immer noch in der Schlaufe. Die Chocobozüchter kommen nicht aus dem Knick und die Testflüge für die Luftschiffe scheinen auch nicht wirklich voran zu gehen.

RattenproblemAufgaben und Missionen trieben mich die Tage unter anderem nach Limsa, wo es offenbar ein recht großes Rattenproblem zu geben scheint (Wortwörtlich). Die Berge dort sind aber wunderbar geeignet um Eisen zu schürfen. Auch benötige ich von dort noch Kieferholz, aber das wird wohl erst die nächsten Tage.

kochenZwischenzeitlich versuche ich mich an der Zubereitung Kulinarischer Köstlichkeiten, wofür ich ja schon in Vanadiel ein Händchen hatte. Was noch fehlt hier ist eine Liste wie welche Speichen wirken. Viele Dinge die man kochen kann klingen lecker, sehen lecker aus und schmecken auch super, nur weiß man nicht, was genau der Verzehr für Vorteile bringen soll, was es erschwert mit dem gekochten tatsächlich Geschäftlich aktiv zu werden.

Mehrere meiner Berufe habe ich mittlerweile so weit perfektioniert, dass ich offiziell für die Gilden tätig werden kann. Zudem habe ich in Ul’dah eine witzige Gruppe von Abenteurern getroffen, die alle wie ich in die Vergangenheit von Personen sehen können. Offenbar wird diese Fähigkeit zu einer Art Trend-Psychose oder etwas in der Richtung. Koneko .. meine PartnerinJeden falls habe ich mich denen an geschlossen und bekam gleich noch eine Partnerin zur Seite gestellt. Gemeinsam mit ihr sollten die künftigen Aufträge etwas geschmeidiger ab laufen, da Koneko, wie ich sie rufe, als Gladiator die Monster beschäftigen kann, während ich selbige mit meinen Zaubern brutzle.

Nach all der herum latscherei habe ich mich zur Entspannung ein paar Stunden mit fischen beschäftigt .. aus den gefangenen Krebsen konnte ich schöne Fischköder her stellen und die Forellen werd ich mir braten *lecker*!

Probleme auf dem Markt

Eins der massiveren Probleme derzeit ist wohl, wo bekommt man Marktwaren her und wo verkauft man sie .. und für wie viel?? Was sind gute Preise, was kann man verlangen. Früher war das deutlich einfacher. Man konnte im Auktionshaus vorbei gehen und schauen wie die letzten Waren verkauft wurde, wie schnell und für wie viel. Somit hatte man einen guten Richtwert, was Dinge wert waren, da man eine gute Übersicht hatte über das was angeboten wurde und über die Stärke der Nachfrage. Hier geht das leider nicht, man hat keine Möglichkeit effektiv zu vergleichen für wie viel gekauft und verkauft wird und wie lang die Umschlagzeiten etwa sind.

Vor diesem Problem stand ich die letzten Tage gleich mehrfach: Was kann ich für Produkte die ich her stelle verlangen?? Wie geht man an so etwas ran und vor allem, verstehen es die, die es kaufen, wieso sie das aus geben sollen was man als Handwerker verlangt? Eine große Ausnahme bilden derzeit zudem noch die “first-day-Items”, quasi Produkte die das erste mal auf tauchen und ein oder zwei Tage tatsächlich nur von einer Hand voll Leuten angeboten werden.

Nun aber mal zu einem konkreten Beispiel. Vor ein paar Tagen hatte ich einen größeren Schwung Sattlermesser aus Bronze her gestellt. Ein Werkzeug für Gerber, das qualitativ hochwertiger ist als das, was man sonst auf dem Markt bekommt. Nachdem ich 12 Stück fertig hatte, eins für mich genommen hab, stellte sich mir die Frage, für wie viel ich die restlichen 11 in den Basar stelle.

Vornweg rechnete ich zusammen, was die Materialien so etwa kosten, wobei ich mich bei vielen an den gefundenen Durchschnittspreisen orientiert habe, dass Jahrhundertschnäppchen ein zu kalkulieren ist wohl eher der Falsche Ansatz. Hier also kurz die Aufstellung was an Materialien benötigt wurde:

Item Zutaten
Bronze-Sattlermesser Bronze-Sattlermesser-Klinge1x Bronze-Sattlermesser-Klinge
Ahorn-Sattlermesser-Griff1x Ahorn-Sattlermesser-Griff
Fischleim1x Fischleim
Erdscherbe6x Erdscherbe
Eisscherbe2x Eisscherbe
Item Zutaten
Bronze-Sattlermesser-KlingeBronze-Sattler-messer-Klinge Bronzenuggets3x Bronzenuggets
Feuerscherben6x Feuerscherben
Windscherben4x Windscherben
Item Zutaten
BronzenuggetsBronze-nuggets Kupfererz3x Kupfererz
Zinnstein1x Zinnstein
Feuerkristall1x Feuerkristall
Item Zutaten
Bronze-Sattlermesser-KlingeAhorn-Sattler-messer-
Griff
Ahornbauholz1x Ahornbauholz
Windscherbe5x Windscherben
Item Zutaten
AhornbauholzAhorn-bauholz Ahornholzscheit1x Ahornholzscheit
Windscherben4x Windscherben

Bis auf den Fischleim kann ich alles selber her stellen. Auf der Einkaufsliste für den Craft stand für mich also folgendes:

  1. Fischleim Fischleim 1x  - Kosten: 3.000 Gil
  2. Kupfererz Kupfererz 3x - Kosten ca. 1.200 Gil
  3. Zinnstein Zinnstein 1x - Kosten ca. 500 Gil
  4. Ahornholzscheit Ahornholzscheit 1x - Kosten ca. 1.000 Gil
  5. Erdscherbe Erdscherben 6x - Kosten ca. 600 Gil
  6. Eisscherbe Eisscherben 2x - Kosten ca. 200 Gil
  7. Windscherben Windscherben 13x - Kosten ca. 1.300 Gil
  8. Feuerscherben Feuerscherben 6x - Kosten ca. 600 Gil
  9. Feuerkristall Feuerkristall 1x - Kosten ca. 1.000 Gil

Macht gesamt etwa 9.400 Gil für die Materialien. Hinzu kommen 5 crafts, von denen keiner schief gehen darf. Unterm strich sollte natürlich auch noch was bei rum kommen, denn ohne einen Annehmbaren Gewinn macht man sich ja die ganze Arbeit nicht. Schließlich will man ja auch von irgendwas leben.  Unterste Schmerzgrenze wären also 10k gewesen. Das wäre dann der Wert der Materialien hätte ich sie als solche verkauft, aber den “Veredelungsprozess” möchte man sich ja auch irgendwie bezahlen lassen und man möchte günstiger sein als die anderen, weil die Kundschaft soll ja wieder kommen - ich fand 15k als angemessen und lag damit wohl Gold richtig, denn es hat nicht lange gedauert bis alle Messer weg waren :).

Alles nicht so einfach. Hoffentlich gibt es bald wieder ein Auktionshaus, angeblich liegen dem Stadtrat entsprechende Baupläne vor. Aber das glaube ich erst, wenn sie den ersten Spatenstich machen .. oder besser noch, wenn ich meine ersten Verkäufe darüber tätige.

Lager voll

Es ist kaum zu glauben, so lange bin ich ja noch nicht unterwegs hier, aber schon wieder habe ich das Problem, dass mir der Lagerraum knapp wird. Meine Angestellte nimmt mir zwar einiges ab, aber gestern meinte auch sie, dass sie nicht noch mehr Zeugs annehmen kann. In Vanadiel konnte ich auf eine ganze Gruppe von Helfern vertrauen, die sich um mein Sammelsurium von Items gekümmert haben, aber in Gridania scheint es knapp an Arbeitskräften, die Vermittlung sagt, dass sie mir im Augenblick keinen Zusätzlichen Gehilfen anbieten kann. Hoffentlich ändert sich das bald.

Häute gerbenUm das Problem wenigstens etwas zu entschärfen habe ich gestern meine gesamten Vorräte an Tierhäuten zu Leder umgearbeitet, was sich etwas einfacher lagern lässt und zudem auch noch besser verkauft. Auch habe ich meine ersten Level 20 Freibriefe an genommen, aber da werde ich definitiv Hilfe benötigen um die Monster klein zu kriegen.

Langsam entwickelt sich alles

Die ersten Tage waren ja noch recht chaotisch. Man bekam nichts auf dem Markt oder die Waren waren völlig überteuert. Die Gebiete waren überlaufen mit Abenteurern und für wichtige Arbeiten fehlte es an dem richtigen Werkzeugen.

Mittlerweile konnte ich mir in einigen Belangen selbst weiter helfen in anderen konnte ich wen finden der das Nötige angeboten hat. Größter Glücksfall war wohl der Ballen naturbelassener Jute, den ich in einem Basar gefunden habe, zwar völlig überteuert, aber so dringend notwendig, dass ich ihn mir kaufen musste. Werkzeuge schmiedenQuintessenz dieser Aktion war, dass ich mir kurz darauf einen besseren Schmiedehammer machen konnte, der mir ermöglichte nun auch anderes Werkzeug herstellen zu können. Also folgten darauf eine Bronzespitzhacke, ein Bronzehandbeil, ein Bronze-Gerbermesser und das Bronze-Sägeblatt für einen neuen Fuchsschwanz, wo ich allerdings am Griff verzweifle. Da es ein derzeit recht lukrativer Geschäftszweig ist, stelle ich die von mir hergestellten Werkzeuge auch anderen zu Verfügung .. für das entsprechende Kleingeld natürlich nur.

hübsch hübschDank der Werkzeugschmiederei hatte ich ein hübsches Sümmchen angesammelt, welches sich auch gleich dazu verwenden ließ etwas Equipment zu kaufen. Ganz voran stand eine ordentliche Robe in der man sich als Druide auch sehen lassen kann. Den Passenden Eschenstab hab ich gleich selbst geschnitzt. Nachdem ich fest stellen musste, dass ich jetzt und auch später viel in Sachen rumlaufen werde, die Genäht oder Gewebt sind, hielt ich es für sinnvoll mich in der Kunst des Webers zu üben, um die Dinge selbst reparieren zu können. *fädchen fädchen ...*Die Gelegenheit habe ich genutzt mal meine ganzen geernteten Baumwoll- und Hanfreste zu verspinnen, alles schön auf Spindeln zu wickeln und Stoffballen daraus her zu stellen, aus denen sich super Flicken machen lassen um beim Kampf entstandene Löcher wieder fachgerecht zu vernähen.

himmlische Ruhe Etwas später am Abend machte ich mich daran mir noch etwas zu fangen um nicht hungrig ins Bett zu müssen, aber irgendwie wollten die  Fische nicht so richtig. Wenigstens konnte ich die Ruhe und den Frieden an diesem Ort genießen. schließlich klingelten mir noch die Ohren von den Schmiedearbeiten den ganzen Tag. Morgen werde ich mir etwas einfallen lassen müssen, um meinen Vorrat an Scherben und Kristallen wieder auf zu füllen ..

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