Lebenslauf

Yemaya war die 2. aus einem Wurf von 5 und wurde in Windurst geboren, wo Sie die ersten Jahre Ihrer Kindheit verbrachte. Ihre Mutter war durch die Arbeit in der Bücherei sehr wenig zu Hause und nicht selten stark gestresst, Ihren Vater hat Yemaya leider nie kennen gelernt.

Windurst war für Kinder wie geschaffen und das herumtollen mit den anderen Mithra und Tarukindern machte Yemaya immer viel Spaß.
Kinderfreunde in Windurst

Wenn Sie nicht mit den anderen Kindern spielte, trieb Sie sich im Hafen herum und versuchte bei den Fischern das eine oder andere Leckerlie abzustauben.
Bei der Fischerreigilde gibts lecker Fisch
Ihre Mutter indes beobachtete mit großer Sorge, dass sich Yemaya sehr für die schwarze Magie interessierte und viel Zeit in der Zauberschule verbrachte um den Tarus beim zaubern zuzuschauen und hier und da etwas aufzuschnappen. Als Yemaya etwas später bei einem Ihrer frühen Zauberexperimente die Elterliche Wohnung abfackelte entschloss sich Ihre Mutter Sie zu ihrer Tante zu geben. Für die kleine Mithra war das gar nicht leicht, zumal Ihre Tante kurz darauf aus dienstlichen Gründen nach San d’Oria ziehen musste und Yemaya einfach mit nahm.
Yemayas Mutter

Als Mithra war es in San d’Oria nicht einfach. Es gab kaum andere Kinder Ihrer Rasse und von den Elvaan wurde sie oft wegen ihrer Ohren und des Schwanzes geärgert. Ihre Tante hatte auch kaum Zeit für Sie, da sie oft und lange arbeiten musste. Dies führte dazu, dass Yemaya viel in der Stadt umherstreifte und bald jeden Winkel von San d’Oria wie ihre Westentasche kannte. Dieses Wissen nutzte sie leider dafür, Reisende zu bestehlen oder sich aus den Bazaren der hiesigen Handwerker zu bedienen. Nicht selten geriet sie mit den Tempelrittern aneinander.

Yemaya wäre sicher zu einer exzellenten Diebin geworden, wäre nicht eines Tages Cardia aufgetaucht, die mit Ihrer Mutter, einer Abenteurerin, von Kazham nach San d’Oria gezogen ist. Obwohl sie etwas jünger war als Yemaya, war Cardia aufgrund der Lebensweise in Kazham etwas größer, stärker und viel temperamentvoller als Yemaya. Vom ersten Tag an sah man die beiden nur noch zusammen. Vorbei die Zeiten wo Yemaya von den Elvaan geärgert wurde, denn Cardia hatte recht schlagkräftige Argumente. Von dem Tag an, wo Yemaya und Cardia zusammen ihre Freizeit verbrachten besserte sich das soziale Verhalten von Yemaya nachhaltig. Yemaya und Cardia

Unglücklicherweise musste Cardia mit Ihrer Mutter ein weiteres mal umziehen, so dass Yemaya wieder alleine war, aber die Begegnung prägte sie nachhaltig. Im Streben fortan und im späteren Leben selbstständiger zu sein und mit dem Vorbild von Cardia’s Mutter, einer Abenteurerin, die ganz Vanadiel bereiste, bemühte sich Yemaya darum ihr Wissen und können wo es nur ging zu erweitern.

Obwohl San d’Oria der denkbar ungünstigste Ort war um dem Handwerk eines Magiers nachzugehen fand Yemaya in der alten Bibliothek der Katedrale ausreichend Literatur um ihr eher mangelhaftes Wissen auf dem Gebiet der Schwarzmagie zu schulen. Als wenig später durch die stärker werdenden Diplomatischen Beziehungen zwischen Windurst und San d’Oria immer mehr Tarus zuwanderten, lernte Yemaya zwei Tarutarus kennen, deren Vater ein großer Schwarzmagier war und sich bereitwillig einverstanden erklärte ihr bei den Studien der Schwarzmagie zu helfen.

Die folgenden Jahre übte sich Yemaya in der Kunst der Magie. Als sie das nötige Alter hatte verabschiedete Sie sich von Ihrer Tante und nahm sich eine eigene Wohnung in San d’Oria wärend Dehn wieder nach Windurst zog.

An Ihrem 18. Geburtstag bekam Yemaya endlich Ihr Abenteurer Zertifikat. Also besorgte sie sich im hiesigen Rüstungsladen eine leichte Rüstung und im Waffenladen einen Kampfstab um sich außerhalb der schützenden Stadtmauern Ihre ersten Sporen zu verdienen. Es dauerte auch nicht lang, bis Yemaya genug Erfahrung gesammelt hatte um weitere Reisen riskieren zu können.

Ihre nächsten Reiseziele waren die Ebenen von La Theine und die Küste von Valkurm. Von da nahm sie die Fähre um Ihre Geburtsstadt zu besuchen .. Windurst. Von Ihren ehemaligen Freunden kannte Sie keiner mehr und auch sonst hielt sie nichts da, also machte Sie sich auf zu neuen Abenteuern in ferne Länder und unbekannte Städte. Innerhalb weniger Wochen bereiste Yemaya die Areale um Bastok, Jeuno und erarbeitete sich sogar ein Ticket um nach Kazham fliegen zu können.

Für San d’Oria kämpfte Sie später um Ruhm und Ehre zu erlangen – erfüllte Missionen für die Königliche Familie und stieg im Ansehen. Nebenher begann Yemaya mit der Ausbildung zur Chefköchin. Auch im Umgang mit schwarzer Magie wurde sie immer besser und die Zaubersprüche wurden stärker und stärker. Die Orte die Sie bereiste wurden exotischer und Sie bekam Dinge zu sehen von denen andere nur träumen können.

Kurz nach Ihrem 19. Geburtstag hatte Yemaya Ihre Lehre als Schwarzmagierin beendet und konnte sich nun selbst Meisterin nennen. Doch anstatt auf dem angelernten Stand zu bleiben reizte das neue und schon bald begann sie sich neuen Aufgaben zu stellen. Nur wenige Monate später begann Yemaya den Weg eines Barden zu beschreiten, mit ihren Liedern den Kampfgefährten Mut zu machen, Zuversicht zu geben und den Monstern das Fürchten zu lehren.

Es sollte nicht lange dauern bis sie auch diesen Job gemeistert hatte und sich umschaute, wie sie Ihre Macht weiter vergrößern konnte. Nur wenige Wochen später entschloss sie sich eine mächtige Beschwörerin zu werden. Die Avatare hatte sie eh alle schon als Schwarzmagierin besiegt und in ihre Dienste genommen, was also lag näher, diese nun für sie kämpfen zu lassen.

Die Fähigkeiten der Avatare und die Macht die sie ihr gaben waren berauschend. Yemaya liebte es als Beschwörer unterwegs zu sein, nichts desto trotz blickte sie weiter in die Zukunft und beschloss ihr einst angefangenes Studium der Weißmagie zu vollenden, welches sie ursprünglich nur begonnen hatte um die Schwarzmagie zu unterstützen. Es dauerte nur wenige Monate bis sie Weißmagierin hohen Ranges war, auch wenn sie zu der Zeit eher weniger als solcher durch Vanadiel streifte, so würde dieser Job später noch an Bedeutung gewinnen.

Yemaya hatte schon früh geheiratet. Ihr Ehegatte, ein Mensch namens Caffran war seines Zeichens Beastmaster. Schon damals versuchte Yemaya in seine Fußstapfen zu treten, übte den Job aber eher sporadisch aus und kam nur langsam voran. Dies änderte sich nach dem verschwinden von Caffran schlagartig. Er war von einer seiner Reißen nicht zurück gekehrt und galt fortan als Verschollen. Die Hoffnung ihn vielleicht wiederzutreffen, folgte Yemaya seinen Pfaden und konzentrierte sich fortan auf den Beruf als Beastmaster. Leider konnte sie Caffran bis heute nicht finden, die Hoffnung wird sie aber nie verlieren.

Als hoch dekorierte Schwarzmagierin, Bardin, Beschwörerin, Weißmagierin und Bestienbändigerin durchstreifte Yemaya die neuen erschlossenen Gebiete in Aht Urghan. Als sie auf den Anführer der Seemöwen Bande traf, eine Gruppe von Piraten, entschloss sich Yemaya diesen beizutreten. Die Ausbildung zur Freibeuterin war nicht einfach und sie musste erst Grundfertigkeiten erlernen, mit denen sie vorher nie etwas zu tun hatte. Überdies war der Weg des wahren Freibeuters ein recht teurer, da die Kosten für die benötigte Munition und die Magischen Karten ein tiefes Loch in den Geldbeutel brannten. Allen Hindernissen zum trotz schaffte es Yemaya aber auch diese Hürden zu nehmen und im 4. Jahr ihrer Reisen den Titel Freibeuter zu erhalten. Als Freibeuterin traf sie indes eine alte Freundin wieder. Cardia hatte es seit damals auch zu Ehren geschafft, nicht so weit in ihren Bemühungen wie Yemaya, aber immerhin auf bestem Wege eine gute und starke Abenteurerin zu werden. Es war seltsam, damals beschützte Cardia Yemaya, heut war es umgedreht 🙂

Was die Zukunft bringen wird weiß nur Altana .. man munkelt von neuen Gebieten jenseits von Aht Urghan.


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